34. Film Festival Fajr geht zu Ende und 66. Berlinale beginnt

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Das 34. Film Festival Fajr in Teheran schloss seine Pforten am 11. 02. 2016, am gleichen Tag war die Eröffnung der 66. Berlinale in Berlin in Deutschland.

Neun Preise gingen in Teheran auf dem Film Festival Fajr an den Erstlingsfilm „Abad va Yek Rooz“ (Ewigkeit und ein Tag) des jungen Regisseurs Saeed Roustaei, unter Anderem für das beste Drehbuch und die beste Regie.

Für den Iranischen Film geht es auch auf der diesjaehrigen Berlinale weiter: Zum ersten Mal hat es der junge Regisseur Mani Haghighi mit seinem Film „Eshteha vared mishavad!“ (A Dragon arrives!) in den Wettbewerb der Berlinale geschafft. Das diesjaehrige Filmfestival Fajr hatte diesem Film in keiner der Hauptkategorien einen Preis gegeben.

Der zweite Film von Reza Dormishian, „Lantouri“ wird im Panorama der Berlinale gezeigt werden. Dormishian hat nach seinem ersten Film „Man asabani nistam“  (I am not angry), der von der Situation von Studenten in der zweiten Amtszeit von Ahmadinejad handelt, viel Zuspruch erhalten. Dieser Film war auf 64. Berlinale vor zwei Jahren gezeigt worden. Im Iran lief der Film gar nicht.

Immerhin ist sein zweiter Film „Lantouri“ auf dem diesjaehrigen Filmfestival Fajr in Teheran gelaufen, erhielt einige Nebenpreise und war einer der beliebtesten Filme des Festival Publikums.

Zwei Iranische Dokumentarfilme werden auf der diesjaehrigen Berlinale in der Kategorie Generation 14plus gezeigt werden:

Mehrdad Oskouei, Meister Iranischer Dokumentarfilme, der schon etliche internationale Filmpreise erhalten hat, stellt seinen letzten Teil der Trilogie über junge Menschen im Jugendstrafvollzug in Teheran, „Royahaye Dame Sobh“ (Starless Dreams) vor.

Auch der Dokumentarfilm des jungen Iranischen Dokumentarfilmregisseurs Abbas Amini aus Abadan in Suediran „Valderama“ wird auf der diesjaehrigen Berlinale gezeigt. „Valderama“ handelt von einem jungen Mann aus Suediran auf der Suche nach seiner eigenen Identitaet, fernab seines Namensvetters Valderama, dem weltbekannten Columbianischen Fussballstar.

Erwähnenswert ist auch, dass der bekannte Iranische Regisseur Rafi Pitts mit seinem neuen Film „Soy Nero“ auf der Berlinale im Wettbewerb mit dem Film von Mani Haghighi konkurriert.