Pressekonferenz in Teheran

Am 19. November fand in den Räumlichkeiten des „Khaneh Cinema“ eine Pressekonferenz zur zum Iranischen Filmfestival in Köln statt.

Pressekonferenz in Teheran, 19.11.2014

Pressekonferenz in Teheran, 19.11.2014

Siamak Poursharif, einer der Leiter des Kölner Festivals, und Farhad Tohidi, Vorsitzender von „Khaneh Cinema“ erwähnten die negativen Auswirkungen der internationalen Sanktionen gegen Iran nicht nur auf Handelsbeziehungen, sondern auch auf den kulturellen Austausch. Deutschland sei ein wichtiger Partner innerhalb der EU, den man von der Qualität des iranischen Kinos überzeugen könne. Man wolle die Vorstellungen in Köln dazu nutzen, einen stärkeren Anschluss an internationale Filmverleiher und einen besseren Zugang zu internationalen Fördergeldern zu suchen; dies sei von den staatlichen Organisationen bislang nicht erfolgreich betrieben worden.

Acht Filme seien bislang ausgewählt worden, das Dokumentarfilmprogramm sei noch nicht definitiv. Als Gäste wurden die Filmemacher Behnam Behzadi, Mohammad Ali Bashe Ahangar angekündigt, sowie die Verbandsmitglieder Gholamreza Mosavi, Mohammad Mahdi Asgarpour, Bahram Azimpour, Amir Samavaty. Rückblickend auf die Vergangenheit beklagte Tohidi die schlechte Kommunikation mit der Regierung. Des Weiteren sei man dabei, die Koordination innerhalb des Verbandes zu verbessern, auch hierbei helfe die Erfahrung eines regelmäßigen internationalen Austausches.